Folge 17 – organische Schlafstörungen

Organische Schlafstörungen: Es gibt über 80 Arten von Schlafstörungen. Die meisten davon sind psychisch verursacht, doch manchmal stecken auch organische Ursachen dahinter. Neben unspezifischen organischen Gründen für schlaflose Nächte, etwa Schmerzen, Schilddrüsenproblemen oder chronischen Darmerkrankungen, liegt eine häufige Ursache im Restless-Legs-Syndrom: eine neurologische Erkrankung. Sobald sich die Patienten hinlegen, beginnen die unteren Gliedmaßen zu zappeln. Eine…

Folge 16 – Schlafstörungen

Was sind Schlafstörungen? In der Schlafmedizin werden 81 verschiedenen Schlafstörungen unterschieden. Die meisten Menschen kennen das: man hat abends Probleme einzuschlafen, wacht mitten in der Nacht auf oder ist morgens schon lange wach, bevor der Wecker klingelt. Am nächsten Tag fühlt man sich dann nicht ausgeruht. Kommt dies mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von…

Folge 15 – Müdigkeit

Was ist Müdigkeit? Als Müdigkeit wird das körperliche oder psychische Bedürfnis nach Schlaf bzw. Ruhe bezeichnet. Müdigkeit ist eine normale und subjektive Reaktion des Organismus auf geistige und körperliche Anstrengungen. Müdigkeit ist an sich eine natürliche und normale Funktion des Körpers, die uns signalisiert, dass wir Ruhe benötigen. Es ist demnach keine Krankheit, sondern eine hilfreiche Information. Unser Körper…

Folge 14 – Schlafprävention

Schlafprävention Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden. Die präventiven Maßnahmen zielen darauf ab, ihre Gesundheit zu schützen und gesundheitliche Risiken zu verringern. So soll möglichst verhindert werden, dass Krankheiten entstehen oder sich verschlimmern. Prävention ist eng mit Gesundheitsförderung verknüpft. Gesundheitsförderung heißt zum einen, über…

Folge 13 – Schlafcoaching

Schlafcoaching Schlafcoaching ist ein nicht medikamentöser Ansatz zur Vermeidung von Schlafproblemen und Schlafstörungen und zu deren Behandlung. Unter Schlafcoaching versteht man eine Reihe von Schlaftrainings und ausführlichen Gesprächen, um die Schlafstörungen zu erfassen, zu analysieren und zu überwinden. Der Coach steht stets beratend zur Seite. Dabei ist es wichtig auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Es…

Folge 12 – Schlafedukation

Was ist Schlafedukation? „Edukation“ bedeutet „Erziehung“, „Unterricht“ oder einfach „Informationsvermittlung“. Im Rahmen meiner Tätigkeit möchte ich verschiedenste Informationen zum Thema Schlaf durch SCHLAF-Edukation vermitteln. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Es stellt eine Informationsweitergabe über gesunden und gestörten Schlaf, Aufklärung über die Entstehung und Aufrechterhaltung der Schlafstörungen da. Schließlich ist das Wissen darüber, wie ein…

Folge 10 – Schlafkonto

Schlafkonto Jeder Mensch schläft im Schnitt 6 – 8 Stunden pro Nacht. Dann ist unser Schlafbedürfnis erfüllt Schlafen wir mehrere Nächte zu wenig, kommt es zum Phänomen der Schlafverschuldung. DH wir überziehen unser Schlafkonto, es kommt zu einem Schlafentzug und zu einer erhöhten Müdigkeit. Unsere Einschlaflatenz verkürzt sich und der Schlafdruck wird höher. Dieses Schlafdefizit,…

Folge 9 – Schlaflatenz

Unter Schlaflatenz versteht man die Zeit, die vergeht von dem Zeitpunkt, zu dem sich jemand ins Bett legt und das Licht löscht bis zum Zeitpunkt des Einschlafens (Stadium I und II des Non-REM-Schlafs). „Latenz“ bedeutet so viel wie Wartezeit vom Beginn eines Ereignisses bis zum sichtbaren Ergebnis. Im Allgemeinen liegt eine normale Einschlafzeit zwischen fünf…

Folge 8: Schlafeffizienz

Eine Kenngröße in der Schlafmedizin: Die Schlafeffizienz gibt das Verhältnis aus Schlafdauer und der Zeit an, die im Bett WACH verbracht wird. Bsp.: liegt am 10 Std im Bett schläft davon aber nur 7 Std Schlaf -> 70% Schlafeffizienz Sie ist ein gutes Hilfsmittel, um etwa Schlafstörungen zu veranschaulichen. Gerade bei der Diagnostik von Ein und…

Folge 7: Schlaf im Alter

Mit dem Alter ändert sich der Schlaf. Das Älterwerden geht mit zahlreichen natürlichen Veränderungen einher: Viele Körperfunktionen verlangsamen sich, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinkt und auch Art und Ausmaß des Schlafs verändern sich. Ein Baby verbringt noch im Schnitt 17 Stunden pro Tag im Schlaf und davon ungefähr die Hälfte im REM-Schlaf. Mit zunehmendem…